Köstinger: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

01.März 2017

EU-Parlament debattiert über Einkommensschere zwischen Frauen und Männern

Brüssel, 1. März 2017 (ÖVP-PD) Als "eklatantesten Beweis, dass manche Teile unserer Gesellschaft noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind", bezeichnet die Frauensprecherin der ÖVP im EU-Parlament, Elisabeth Köstinger, die immer noch bestehenden großen Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen.

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss heute eine Selbstverständlichkeit sein", so Köstinger vor der heutigen Debatte im EU-Parlament zu diesem Thema.

Nach Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union weist Österreich mit 22,2 Prozent einen relativ hohen Einkommensunterschied  zwischen Frau und Mann auf. Der EU-Durchschnitt beträgt 16,3 Prozent.

Gleichwertige Arbeit ist gleich zu bewerten: Das Schließen der Einkommensschere sei nicht nur ein wichtiges Ziel auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung, sondern auch relevant für den späteren Pensionsanspruch, so die ÖVP-Abgeordnete.

Köstinger fordert darum eine Verbesserung der Rahmenbedingungen und Anreize für den Aufstieg von qualifizierten Frauen und ein effizientes Karenzmanagement mit mehr Fortbildungsprogrammen sowie eine rasche Angleichung des Pensionsantrittsalters, um das Schließen der Einkommensschere voranzutreiben.

"Ziel von Frauenpolitik muss sein, den vielfältigen Lebensrealitäten von Frauen gerecht zu werden. Wer sich seriös für gleiche Chancen für Frauen einsetzt, muss Frauen mit mehreren Maßnahmen fördern", so Köstinger.